Fluggäste der Lufthansa müssen sich weiterhin auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit setzt ihren am Donnerstag begonnenen Streik bei Deutschlands größter Fluggesellschaft fort. Erneut sollen Hunderte Flüge vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestrichen werden, aber auch der Flughafen BER ist betroffen. Lufthansa rechnet erst für Samstag wieder mit einem regulären Flugplan.
Flughafen BER: Gestrichene Abflüge am Freitag (13.03. / Stand 6.30 Uhr):
- 6.15 Uhr München
- 7.40 Uhr Frankfurt
- 9.40 Uhr Frankfurt
- 10 Uhr München
- 13 Uhr München
- 18.40 Uhr Frankfurt
- 19.40 Uhr Frankfurt
- 20.25 Uhr München
Flughafen BER: Gestrichene Ankünfte am Freitag (13.03. / Stand 6.30 Uhr):
- 8.50 Uhr Frankfurt
- 9.10 Uhr München
- 12.10 Uhr München
- 17.50 Uhr Frankfurt
- 18.50 Uhr Frankfurt
- 19.40 Uhr München
- 22.40 Uhr München
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Darum geht es bei dem Pilotenstreik
Die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte von einer hohen Beteiligung der Beschäftigten an der bereits zweiten Streikwelle berichtet. Schon am 12. Februar hatten die Piloten mit ihrem Tarifkonflikt um die Betriebsrenten einen Großteil der Lufthansa-Flüge ausfallen lassen.
Im aktuellen Streik hat Lufthansa einen Sonderflugplan für beide Streiktage aufgestellt, nach dem mindestens die Hälfte des sonst üblichen Programms stattfinden sollte. Bei Fernflügen werde sogar 60 Prozent erreicht. Dieses Programm finde statt wie geplant. Dem hat die Vereinigung Cockpit widersprochen: Nach ihren Daten seien 70 Prozent der Flugzeuge bis zum Donnerstagnachmittag am Boden geblieben.
JP/dw/dpa



